Stadlober Elfte im Abschlussbewerb

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Teresa Stadlober hat im letzten Rennen der Olympischen Winterspiele in Peking die Top-10 knapp verpasst. Die 29-jährige Salzburgerin kam im Massenstart über 30 km als Elfte ins Ziel. Die Bronzemedaillengewinnerin im Skiathlon hatte 3:42,5 Minuten Rückstand auf die norwegische Siegerin Therese Johaug. Silber ging an Jessie Diggins (USA) und Kerttu Niskanen (FIN) holte Bronze.

Stadlober lief zunächst in einer etwas größeren dritten Gruppe, welche etwa Mitte des Rennens zu vorderen Läuferinnen aufschließen konnte. Bei einer Tempoverschärfung nach rund 25 Kilometern konnte Stadlober nicht mehr mitgehen und kam schließlich knapp hinter der Finnin Krista Pärmäkoski als Elfte ins Ziel.

Die 29-Jährige reiste dennoch mit ausgezeichneten Ergebnissen von ihren zweiten Olympischen Spielen heim. Nach Bronze im Skiathlon gleich am ersten Tag folgten Rang neun im 10-km-Klassikrennen und Platz sechs mit Lisa Unterweger im Teamsprint.

„Ich habe schnell gespürt, dass ich heute muskelmäßig nicht auf der Höhe bin. Der Teamsprint hat mir doch viel Kraft gekostet. Da war mir bald klar, dass das heute nicht für eine Medaillen reicht. Das war heute der absolute Wahnsinn. Ich habe meine Zehen und Finger bald nicht mehr gespürt. Der Wind war richtig heftig. Es war richtig grenzwertig. Ich wollte eigentlich nur ins Ziel kommen, die Spiele ordentlich beenden. Das habe ich geschafft.”

Teresa Stadlober

Ergebnis

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