Stadlober läuft beim „Final Climb“ auf Rang sieben   

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Foto: GEPA Bei der finalen Etappe der Tour de Ski kämpfte sich Teresa Stadlober erneut in die Top-Ten.

Mit dem legendären „Final Climb“ in Val di Fiemme (ITA) endete heute für die Damen die 17. Auflage der traditionellen Tour de Ski. Beim Massenstartrennen auf die berüchtigte Alpe Cermis lieferte Teresa Stadlober erneut eine überzeugende Vorstellung ab. Die Salzburgerin klassierte sich auf der letzten Etappe als Siebente mit einem Rückstand von 1:05,2 Minuten erneut in den Top-Ten und belegte damit in der Tour de Ski-Gesamtwertung den starken neunten Platz.

Auf der einzigartigen Final-Etappe der fordernden Wettkampfserie blieb das Feld auf den ersten, flacheren Kilometern zunächst geschlossen zusammen, wodurch ein Großteil der Athletinnen gemeinsam den extrem steilen Schlussanstieg in Angriff nahm. Teresa Stadlober kämpfte sich beherzt die vielen fordernden Serpentinen hinauf und war damit auch beim Tour-Finale mittendrin im Kampf um ein weiteres Spitzenergebnis.        

Gegen Ende des legendären Anstiegs setzten sich die Französin Delphine Claudel und die Norwegerin Heidi Weng an die Spitze und lieferten sich anschließend auf dem letzten Kilometer einen spannenden Kampf um den Tagessieg. Am Ende sicherte sich Delphine Claudel ihren ersten Weltcupsieg und setzte sich mit 20,2 Sekunden Vorsprung gegen Heidi Weng durch. Platz drei ging an die US-Amerikanerin Sophia Laukli (+35,7 sec.).    

Dahinter teilte sich Teresa Stadlober ihr Rennen hervorragend ein und überzeugte, wie schon des Öfteren im Laufe der Tour de Ski, mit einem extrem starken Finish. Die Salzburgerin kämpfte mit vollem Einsatz bis zum letzten Meter und überquerte am Ende als Siebente mit einem Rückstand von 1:05,2 Minuten die Ziellinie.

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Foto: ÖSVFreuten sich über eine erfolgreiche Tour (v.l.): Alois Stadlober, Teresa Stadlober, Kristina Salchegger und Michael Bonfert

Den Tour-Gesamtsieg sicherte sich Frida Karlsson. Die Schwedin, die heute noch einmal ordentlich kämpfen musste und 15. wurde, setzte sich gegen die Finnin Kerttu Niskanen (+33,2 sec.) und die Norwegerin Tiril Udnes Weng (+47,6 sec.) durch. Teresa Stadlober klassierte sich als Neunte in der Gesamtwertung in den Top-Ten. Der Rückstand der Österreicherin auf die siegreiche Schwedin betrug am Ende 3:16,2 Minuten.         

STIMME:

Teresa Stadlober (Siebente): „Das war heute noch einmal ein super Finish und mit diesem siebenten Platz bin ich auf jeden Fall sehr glücklich. Bei den Distanzrennen der Tour vier Mal unter die Top-7 gekommen zu sein, ist für mich, nach diesem doch etwas schwierigen Saisonstart, richtig gut. Ich bin wirklich sehr happy und dass es für mich so gut laufen wird, hätte ich mir vor der Tour nie gedacht. Auch der neunte Platz in der Gesamtwertung ist einfach cool und das stimmt mich auf jeden Fall zuversichtlich für die WM. Jetzt werde ich erst einmal ein paar Tage die Füße hochlegen und mich gut erholen. Die Sprintrennen in Livigno werde ich definitiv auslassen und danach möchte ich wieder in den Weltcup einsteigen. Ich muss mich auch beim gesamten Team bedanken, denn es war für uns alle eine richtig harte Tour. Die Betreuer haben von früh bis spät gearbeitet, ich hatte super Material und nur so können solche guten Ergebnisse zustande kommen. Die Tour de Ski ist immer eine Teamleistung und es war für uns alle eine mega Zeit.“

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