Stadlober über 10 km auf Rang 15

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Foto: ÖSV Teresa Stadlober (Rang 15) und Barbara Walchhofer (Rang 53) genossen die gute Stimmung beim Weltcupfinale in Falun.

Beim Weltcupfinale in Falun (SWE) absolvierten die Damen heute ihr letztes Einzelrennen in dieser Saison. Dabei gelang Teresa Stadlober am Ende eines langen und fordernden Winters ein weiteres Top-Ergebnis. Die Salzburgerin hielt sich über die 10 km in der freien Technik von Beginn an in den Top-15 und teilte sich ihr Rennen auch bis zum Ende sehr gut ein. Angefeuert vom begeisterten schwedischen Publikum gab die Salzburgerin bis zum letzten Meter noch einmal alles und überquerte schlussendlich mit einem Rückstand von 1:11,3 Minuten als 15. die Ziellinie. Auf die Top-Ten fehlten der 29-Jährigen lediglich sieben Sekunden.

In der Distanzweltcup-Wertung belegte Teresa Stadlober in dieser Saison damit den elften Platz und beendet die Saison im Gesamtweltcup auf Rang 17. Barbara Walchhofer landete im heutigen Einzelrennen auf Rang 53 (+3:11,3 min.).           

An der Spitze lieferte Therese Johaug einmal mehr eine Galavorstellung ab. Die Norwegerin lief in einer eigenen Liga, distanzierte die zweitplatzierte Schwedin Jonna Sundling um 35,9 Sekunden und war damit heute nicht zu schlagen. Rang drei ging an die US-Amerikanerin Jessie Diggins (+36,3 sec.).         

Bei den Herren zuvor holte sich der Norweger Didrik Toenseth über 15 km in der freien Technik den Sieg. Neun Sekunden dahinter belegte der schwedische Lokalmatador Calle Halfvarsson Rang zwei. Mit Harald Oestberg Amundsen auf Rang drei schaffte ein weiterer Norweger den Sprung auf das Podest. Der Österreicher Philipp Leodolter klassierte sich mit 3:19,2 Minuten Rückstand auf Rang 57.

STIMME:

Teresa Stadlober (Rang 15): „Mit diesem 15. Platz bin ich eigentlich zufrieden. Es war ein extrem knappes Rennen und auf Rang acht fehlten mir nur etwa 12 Sekunden. Ich hatte vom letzten Jahr nicht wirklich gute Erinnerungen an Falun und mit ungefähr einer halben Minute Rückstand auf Jonna Sundling und Jessie Diggins kann ich schon zufrieden sein. Auch wenn sich die Top-Ten im Distanzweltcup mit Platz elf nicht ganz ausgegangen sind, bin ich trotzdem zufrieden, weil ich gerade zu Beginn der Saison wenig Punkte gemacht habe und nur schwer in den Rennrhythmus hineingekommen bin. Erst mit der Tour de Ski ist die Saison dann eigentlich richtig gut geworden. Platz 17. im Gesamtweltcup ist jetzt nicht unbedingt das, was ich mir vorstelle, so ehrlich muss ich auch sein. Das Ziel für die nächsten Jahre ist daher auf jeden Fall, wieder in die Top-15 zu kommen, aber dafür war heuer der Dezember einfach nicht gut genug. Das absolute Highlight der Saison war aber natürlich die Olympiamedaille in Peking und das entschädigt dann natürlich für vieles. Dennoch möchte ich in den nächsten Jahren wieder konstanter werden und mich auch gerade in der Skating-Technik weiter verbessern.“

Weltcup-Programm Falun:

Sonntag, 13.03.2022, Mixed Staffel, 10.30 Uhr

Sonntag, 13.03.2022, Mixed-Team-Sprint, 13.30 Uhr (Finalläufe)

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