Stadlober und Tritscher dominieren ÖM

20190202_Stadlober
Foto: ÖSV Teresa Stadlober holt sich den Titel in der allgemeinen Klasse vor Jasmin Berchtold und Barbara Walchhofer.

Am Weltcup-freien Wochenende nutzten heute einige der österreichisches Elite-Langläufer die Chance, an der österreichischen Meisterschaft in Eisenerz teilzunehmen. Den Titel in der allgemeinen Klasse über 10 und 15 Kilometer in der klassischen Technik holten sich Teresa Stadlober und Bernhard Tritscher. 

Bei den Damen dominierte Teresa Stadlober das Rennen mit einem Vorsprung von 3:03 Minuten auf die zweitplatzierte Vorarlbergerin Jasmin Berchtold. Juniorin Anna Juppe belegte den dritten Gesamtrang und konnte sich knapp vor Barbara Walchhofer durchsetzen.

„Das war ein gutes Rennen heute. Ich habe natürlich das Training gespürt und das gestrige Testrennen in Seefeld aber es war ein guter Abschluss dieser Woche. Es war gar nicht so ohne zu laufen heute wegen der nassen Verhältnisse und der weichen Spur. Ich bin aber zufrieden, wie es gelaufen ist. Ich fühle mich fit und werde nächste Woche nochmal trainieren bevor es dann zu den nächsten Rennen geht,“

bilanziert die Radstädterin, die gestern ihren 26.Geburtstag feierte.

Bernhard Tritscher kehrte nach einer längeren krankheitsbedingten Wettkampfpause mit einem Sieg ins Renngeschehen zurück. Auch er konnte den Bewerb mit einem großen Vorsprung von 44 Sekunden auf Luis Stadlober für sich entscheiden. Die drittschnellste Tageszeit lief der Spanier Rojo Imanol (+1:17). Clemens Blassnig, der Vierte der Gesamtwertung, schaffte mit 2:22 Minuten Rückstand den Sprung auf das ÖM-Podest. 

Auch er zeigt sich mit der heutigen Leistung durchaus zufrieden:

„Das war gut heute. Jetzt hatte ich eine Zeit lang Bronchitis und konnte zwei Wochen gar nichts trainieren – das hat mich schon ziemlich zurückgeworfen. Im Jänner habe ich dann wieder mit dem Training angefangen. Das war eine schwierige Zeit – ich bin ein Monat keine Rennen gelaufen. In Richtung Seefeld sollte der Plan jetzt wieder passen, wenn es gesundheitlich nichts mehr hat bis dahin. Das ist das Wichtigste, dann kann ich sicher wieder attackieren.“

Weitere Meldungen