Aufholjagden von Hauser und Eder

20190216_hauser
Foto: ÖSV/Gerald Sonnberger Lisa Hauser sorgte mit einer gelungenen Aufholjagd für das erste Top-15-Ergebnis für das ÖSV-Biathlonteam bei der Weltcup-Station in Soldier Hollow.

Mit einem deutschen Doppelsieg endete das Verfolgungsrennen der Damen in Soldier Hollow (USA). Denise Herrmann konnte sich trotz zweier Strafrunden vor ihrer Teamkollegin Franziska Hildebrand (1 Fehler/+4,4 sec.) und der Finnin Kaisa Mäkäräinen (3/+16,5 sec.) durchsetzen. 

Lisa Hauser durfte mit ihrer Leistung ebenfalls zufrieden sein. Die 25-jährige Tirolerin, die einmal in die Strafrunde musste, verbesserte sich im Vergleich zum Sprint um 14 Plätze und beendete das Rennen auf Rang 13. Auch die Salzburgerin Christina Rieder schaffte es als 39. in die Weltcup-Punkteränge.

Lisa Hauser: „Mit dem Schießen bin ich natürlich voll zufrieden. Es ist mir gelungen einige Plätze gut zu machen. Auch läuferisch war es bis auf die Schlussrunde, wo ich noch drei Konkurrentinnen vorbei lassen musste, richtig gut. Mit 13 Rang war es hier auf dieser Höhe noch einmal ein wirklich cooles Rennen."

Auch Eder gelingt Aufholjagd

Quentin Fillot-Maillet hat beim Verfolgungsrennen der Herren seinen zweiten Weltcupsieg gefeiert. Der Franzose traf alle zwanzig Scheiben und setzte sich souverän vor dem Norweger Vetle Sjaastad Christiansen (1 Fehler/+25,9 sec.) und seinem Teamkollegen Simon Desthieux (3/47,3 sec.) durch.

20190216_eder
Foto: ÖSV/Gerald SonnbergerStarke Leistung: Simon Eder verbesserte sich von Rang 37 auf 13.

Nach Lisa Hauser ist auch Simon Eder im Jagdrennen eine Aufholjagd geglückt. Nach zwei fehlerfreien Liegendschießen musste der Salzburger im Stehendanschlag zwar jeweils eine Strafrunde in Kauf nehmen, arbeitete sich im Klassement aber dennoch von Rang 37 auf Rang 13 vor. Mit Felix Leitner (21.) und Julian Eberhard (27.) – beide mussten bei schwierigen Windebedingungen fünfmal in die Extrarunde abbiegen – schafften es zwei weitere Österreicher in die Top-30.

Simon Eder: „Der Schluss hat mich um das Top-Ten-Ergebnis gebracht, aber sonst war es ein super Rennen. Beim letzten Stehendanschlag bin ich gefühlt eine Minute gestanden – da war einfach extremer Wind. Wenn ich da durchgezogen hätte, wäre ich wohl drei oder viermal in die Strafrunde gelaufen. In diesem Sinne war es die richtige Entscheidung, aber diese Zeit hat mir am Ende auf den Top-Ten-Platz gefehlt.“

20190216_leitner
Foto: ÖSV/Gerald SonnbergerGestern 22., heute 21., Youngster Felix Leitner zeigt sich konstant im Spitzenfeld.

Weitere Meldungen