Striedinger Zweiter auf der Saslong

Striedinger
GEPA

Bei der 54. Ausgabe der Saslong Classic in Val Gardena-Gröden (ITA) gelang Otmar Striedinger der Sprung auf das Podest. Der Kärntner wurde beim Sieg des US-Amerikaners Bryce Bennett starker Zweiter (+0,14 Sek.). Platz drei ging an Niels Hintermann aus der Schweiz (+0,32 Sek.).

Otmar Striedinger ging mit Startnummer eins in den Abfahrtsklassiker in Gröden. Der 30-Jährige zeigte einen starken Lauf, ohne nennenswerten Fehler und konnte bis zur Startnummer zehn die Führung halten. Erst Bryce Bennett (USA) konnte den Kitzbühel-Dritten aus dem Jahr 2019 noch um 0,14 Sekunden abfangen. Am Ende konnte sich Striedinger über sein fünftes Weltcuppodium freuen.

„Ich bin mir sicher, dass ich die 14 Hundertstel wo finden würde, aber alles in allem bin ich echt froh, dass ich meinen Speed so ins Ziel bringen konnte. Ich fahre gerne mit Startnummer eins und ich sehe es weder als Vor- noch als Nachteil. Ich habe gewusst, dass ich schnell sein kann und heute hat alles zusammengepasst.“

Otmar Striedinger

Franz
GEPA

Zweitbester Österreicher wurde Max Franz auf Rang zehn. Der Kärntner-Landsmann von Striedinger präsentierte sich auf der anspruchsvollen Saslong stark und konnte nach seinem gestrigen siebenten Platz auch heute ein weiteres starkes Ergebnis einfahren. Für den 32-jährigen Franz war es die dritte Top-10 Platzierung in diesem Winter.

„Mein Gefühl auf der Strecke war gut und ich habe einen guten Start erwischt. Ich bin heute am Limit gefahren und habe die meisten Passagen gut getroffen, wobei schon hin und wieder noch mehr drinnen gewesen wäre. Schade, dass keine noch bessere Platzierung herausgeschaut hat.“

Max Franz

Für die beiden Mitfavoriten Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer verlief das Rennen nicht nach Wunsch. Kriechmayr musste sich mit Rang 14 begnügen, Mayer belegte den 16. Platz. Mit Daniel Hemetsberger als 21. konnten insgesamt fünf ÖSV-Athleten Weltcuppunkte holen.

Ergebnis

Für das Speedteam geht es nun in die Weihnachtspause, ehe es zum Klassiker nach Bormio geht, wo zum Jahresabschluss eine Abfahrt und zwei Super-G am Programm stehen.

Weitere Meldungen