Sturz verhindert Aschenwald-Erfolg

Philipp Aschenwald
ÖSV Philipp Aschenwald blieb bei seinem Sturz unverletzt und konnte danach schon wieder lächeln.

Philipp Aschenwald hat beim FIS Grand Prix in Courchevel in beiden Bewerbsdurchgängen mit 135,5 und 135 Metern jeweils die Höchstweite erzielt. Trotzdem hat es am Ende des Tages nur für den 22. Platz gereicht, da ein Sturz im ersten Durchgang ein Topresultat am Podest verhinderte. 

Bereits in der Qualifikation hatte Aschenwald als Zweiter eine gute Leistung gezeigt. Der Sieg ging letztlich an den Slowenen Timi Zajc vor Robert Johansson aus Norwegen und Naomi Nakamura aus Japan. Bester Österreicher wurde einmal mehr Stefan Kraft als Elfter. Clemens Aigner (27.) und Daniel Huber (29.) konnten sich ebenfalls für den Finaldurchgang qualifizieren. Der nächste Sommerbewerb findet bereits am kommenden Wochenende in Zakopane in Polen statt. Am 17./18. August stehen dort ein Teambewerb und ein Einzelspringen am Programm.

Ergebnis

"Philipp hat gezeigt, dass er das Potenzial zum Siegspringer hat. Heute ist er zwar gestürzt, irgendwann wird er das aber sauber setzen und dann darf man ihn auch ganz vorne erwarten." (Andreas Felder)

Cheftrainer Andreas Felder: "Wir haben jetzt die Halbzeit unserer Saisonvorbereitung und sind in einer typischen Entwicklungsphase. Philipp Aschenwald hat gezeigt, dass er das Potenzial zum Siegspringer hat. Heute ist er zwar gestürzt, irgendwann wird er das aber sauber setzen und dann darf man ihn auch ganz vorne erwarten. Stefan Kraft ist wahrscheinlich der konstanteste Topspringer der letzten fünf Jahre im Weltcup. Er zeigt derzeit im Training bereits sehr viel Gutes, er ist aber noch nicht ganz in der Wettkampfform, wo er einen nach dem anderen Sprung perfekt auf den Tisch bringt. Ich denke, wir sind als Team auf einem guten Weg."

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