Team Aigner holt Doppelsieg im Slalom

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Foto: ÖSV Veronika Aigner und ihrer Schwester Elisabeth (Guide) freuten sich über einen Doppelsieg.

Auf dem selektiven Weltcuphang in Zagreb absolvierte das rot-weiss-rote Para Skiteam zwei Weltcupslaloms innerhalb von 24 Stunden. 

Das Team Aigner aus Niederösterreich, mit der erst 15-jährigen Veronika Aigner und ihrer Schwester Elisabeth (Guide), die auf der „Sljeme“ ihren ersten Weltcup-Einsatz hatte, sicherte sich sensationell das Slalom-Double bei den sehbehinderten Damen! „Wir haben lange gewartet, um endlich im Weltcup starten zu dürfen, dann auf einer so berühmten Strecke unser Debüt zu feiern und unsere ersten beiden Rennen gleich zu gewinnen, ist richtig cool“, freute sich Veronika Aigner. „Es ist sehr schade, dass wir bei der WM nicht dabei sein können, weil Veronika um eineinhalb Monate zu jung ist“, bedauert Elisabeth Aigner.

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Foto: ÖSVRoutinier Gernot Morgenfurt (2.v.r.) mit Guide Christoph Gmeiner stand gleich zweimal auf dem Podest.

Den zweiten Rang am ersten Tag und den dritten Rang am zweiten Tag bei den sehbehinderten Herren, belegte Routinier Gernot Morgenfurt mit Guide Christoph Gmeiner. „Die Slaloms hier in Zagreb liegen uns. Nach zwei Stockerlplätzen im letzten Jahr sind wir stolz dies heuer erneut geschafft zu haben“, freut sich Gernot Morgenfurt über die erbrachten Leistungen. 

Martin Würz musste sich bei den stehenden Herren leider an beiden Tagen mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. „Es ist schade, dass ich meine Trainingsleistung aus der letzten Woche in Zagreb nicht umsetzen konnte, denn ich weiß, dass ich besser fahren kann. Wir werden bei der WM noch einen Tag Slalom trainieren, da werde ich das Gefühl für den Slalom wieder finden“, gibt sich der Niederösterreicher kämpferisch.  

Für Markus Gfatterhofer in der Kategorie der sitzenden Herren lief es auf der „Sljeme“ überhaupt nicht nach Plan. Am ersten Tag nach dem ersten Durchgang in Führung liegend, wurde er aufgrund einer regelwidrigen Besichtigung für den zweiten Durchgang disqualifiziert und am zweiten Tag ist er drei Tore vor dem Ziel im ersten Durchgang ausgefallen. „Ich hab gezeigt, dass ich mit den Top-Athleten meiner Kategorie mithalten kann. Mit der fahrerischen Leistung bin ich zufrieden, aber leider habe ich kein Ergebnis zu Buche stehen. Dennoch fahre ich zuversichtlich zur WM“, so der Monoskifahrer.

Nach einem kurzen Stopp in der Heimat reist das Para Skiteam am Samstag nach Granjska Gora zur Para Ski Weltmeisterschaft.

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