Teambewerb endet mit sechstem Platz

Schlierenzauer 
EXPA / Newspix / Anna Onuszczuk Gregor Schlierenzauer landete in Zakopane beim Teambewerb bei 138 und 139 Metern.

Österreichs Skispringer haben am Samstag beim Teambewerb in Zakopane in Polen den sechsten Platz belegt. Neben Stefan Kraft und Gregor Schlierenzauer waren dabei mit Stefan Huber und Clemens Leitner zwei Athleten aus der zweiten Trainingsgruppe am Start.

Ergebnis

Der Sieg in Zakopane ging überraschend an die Japaner Junshiro Kobayashi, Naoki Nakamura, Keiichi Sato und Yukiya Sato vor Gastgeber Polen und dem Team aus Norwegen. Vor der Sommer-Rekordkullisse von über 10.000 Zuschauern profitierten die Japaner von enormer mannschaftlicher Geschlossenheit. Keiner der Japaner zeigte eine Schwäche, allen vier Athleten gelangen zwei bärenstarke Sprünge. Am Ende betrug der Vorsprung vor den Polen noch 10,8 Punkte.

Eine starke Leistung zeigte auch Gregor Schlierenzauer, der mit 138 und 139 Metern die weitesten Sprünge der ÖSV-Athleten ablieferte. Nach dem zweiten Platz beim FIS Grand Prix in Hinterzarten (GER) vor drei Wochen zeigt die Formkurve beim Weltcup-Rekordsieger aktuell aufwärts.

Stefan Kraft konnte seine besten Sprünge, wie etwa beim Winterbewerb in Zakopane im Jänner, wo der insgesamt erfolgreichste Weltcup-Skispringer der letzten fünf Saisonen einen Sieg vor Robert Johansson (NOR) und Yukija Sato (JPN) feierte, beim Teambewerb noch nicht abrufen. Beim morgigen Einzelspringen (13:00 MEZ) bietet sich dafür eine neue Möglichkeit.

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