Teamupdate: Alpin Herren Lazarett lichtet sich

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GEPA

Derzeit arbeiten einige ÖSV-Asse hart an ihrem Comeback. Wir geben euch einen Überblick wie der Status quo bei Stefan Brennsteiner, Adrian Pertl und Co ist. 

Stefan Brennsteiner

Vor knapp drei Wochen zog sich der Salzburger beim Training im Schnalstal eine Meniskusverletzung im rechten Knie zu. Nach erfolgreicher Operation befindet sich „Brendi“ seit zwei Wochen wieder im Aufbau- und Konditionstraining und wird bereits kommende Woche, gemeinsam mit dem Team, das Schneetraining wieder aufnehmen können. Ein Weltcupcomeback im Dezember in Val d’Isere (FRA) scheint durchaus realistisch.

„Aktuell geht es mir sehr gut. Das Knie hat sich gut entwickelt und ich habe ein nahezu normales Gefühl. Mitte nächster Woche möchte ich wieder auf Skiern stehen und dann von Tag zu Tag schauen, wie es läuft. Der Wiedereinstieg im Dezember sollte sich gut ausgehen.“

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GEPAStefan Brennsteiner plant in Val d‘Isere an den Start zu gehen.
Adrian Pertl

Elf Monate ist es her, als sich Adrian Pertl beim Riesentorlauf in Val d’Isere (FRA) schwer am rechten Knie verletzt hatte. Riss des rechten Kreuzbandes sowie eine Meniskusverletzung lautete die niederschmetternde Diagnose. Mittlerweile kann der Kärntner das Knie wieder voll belasten und befindet sich im Moment beim Mannschaftstraining in Sölden. Ein Comeback bereits in Lech-Zürs ist möglich. Ansonsten soll es spätestens beim Slalom in Val d’Isere soweit sein.

„Ich bin sehr zufrieden, wie es derzeit läuft und kann schmerzfrei trainieren. Auch beim Schneetraining kann ich das Knie voll belasten und wir finden derzeit in Sölden super Bedingungen vor. Mein großes Ziel ist, dass ich in Lech-Zürs wieder in den Weltcup einsteigen kann.“

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ÖSVAdrian Pertl bereitet sich derzeit in Sölden auf die Saison vor. In Lech möchte er sein Comeback feiern.
Roland Leitinger

Am 9. November des Vorjahres kam die Schockdiagnose: Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie und Saisonende für Roland Leitinger. Ein Jahr später arbeitet der Salzburger hart an seiner Rückkehr in den Skiweltcup. „Roli“ kann das Knie wieder voll belasten und rennmäßig trainieren. In den nächsten Wochen gilt es das Knie weiter vorsichtig an die hohen Belastungen zu gewöhnen und am großen Ziel mit einem Comeback in Val d’Isere (FRA) zu arbeiten.

„Aktuell geht es mir ganz gut. Ich hatte jetzt mehrere Trainingstage in Sölden, wo ich bereits rennmäßig fahren konnte. Ich muss mich jetzt langsam an höhere Belastungen herantasten und weiterkämpfen, damit ich in Val d’Isere wieder am Start stehen kann.“

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GEPAIm Vorjahr stand Roland Leitinger in Sölden am Podest. In Val d‘Isere möchte er in den Weltcup zurückkehren.
Daniel Danklmaier

Bei einem Abfahrtstraining im April in Sölden verspürte Daniel Danklmaier nach einem 25-Meter-Sprung starke Schmerzen im linken Knie. Die darauffolgende Diagnose bestätigte die Befürchtungen: Riss des vorderen Kreuzbandes und Meniskusverletzung im linken Knie. Nach einigen Wochen Aufbau- und Konditionstraining in der Heimat steht der Steirer kurz vor seiner Rückkehr auf die Skier. Wann der 29-Jährige wieder in den Weltcup einsteigen kann, ist derzeit noch offen und hängt von der Entwicklung der kommenden Wochen ab.

„Ich befinde mich derzeit voll im Kondi-Training und geht es mir sehr gut. Kommende Woche möchte ich in Sölden zum ersten Mal wieder auf Schnee trainieren, darauf freue mich besonders. Bezüglich eines Comebacks mache ich mir keinen Stress, man muss schauen wie die nächsten Wochen verlaufen.“

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GEPAAls amtierender österreichischer Abfahrtsmeister arbeitet Daniel Danklmaier hart an seinem Comeback.
Christian Hirschbühl

Bei einem Sturz im Slalom von Wengen (SUI) zog sich Christian Hirschbühl vergangenen Jänner einen komplizierten Bruch im rechten Knöchel zu. Der vordere Schienbeinanteil im rechten Sprunggelenk musste mit Schrauben fixiert werden, diese wurden im Sommer wieder operativ entfernt. Der Vorarlberger steht mittlerweile wieder voll im Training und hat als Titelverteidiger einen Start beim Heimweltcup in Lech-Zürs als großes Ziel im Auge.

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GEPAChristian Hirschbühl steht nach seiner Verletzung kurz vor der Rückkehr in den Weltcup.

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