Telemark Technik Tage

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Foto: SLSV Ein Gruppenfoto von den Telemark Technik Tagen am Kitzsteinhorn.

Wer am letzten Mai-Wochenende am Kitzsteinhorn unterwegs war, dem zeigte sich ein ungewöhnliches Bild: etwa 20 Athletinnen und Athleten des SLSV-Jugendkaders und ihre Trainer nutzten die Gelegenheit, ihre technischen Fertigkeiten im alpinen Rennlauf durch Erlernen des Telemarkens zu optimieren. 

Die Grundschule war schnell erlernt, schon nach den ersten beiden Tagen zogen die Jugendlichen mit viel Spaß und Engagement die ersten Telemarkschwünge in den Schnee - und das trotz schwieriger Schnee- und Pistenbedingungen.

Im zweiten Teil des Kurses ging es dann gezielt darum, an technischen Feinheiten zu arbeiten und den Transfer auf die alpinen Disziplinen zu schaffen. So gab es einige AHA-Momente, bei denen die jungen Rennläuferinnen und Rennläufer das eine oder andere eigene Defizit, an denen sie oft schon seit längerem “gekiefelt” hatten, aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen und bewusst zu spüren. Durch gezielte individuelle Übungen konnte bereits direkt mit dem Auflösen begonnen werden. Differenziertes Lernen - und das noch dazu mit einer großen Portion Spaß!

Besonders beeindruckt zeigte sich am Abschlusstag Walter Unterberg, Leiter des Telemark Referats im ÖSV, über den Fortschritt der Jugendlichen. Die Faszination des Telemarksports hat viele der Teilnehmer gepackt, das Bewusstsein über den Nutzen für den alpinen Rennlauf z.T. fast verblüfft.

Die Erfahrung des letzten Wochenendes bringt sie womöglich einen Schritt näher Richtung Weltcup und vielleicht taucht der eine oder andere auch bei einer der nächsten Telemark Instruktoren Ausbildungen auf - auch dafür wurde die Basis an diesem intensiven Wochenende gelegt.

Herzlichen Dank an die Initiatoren des SLSV, Telemark Trainern Josef Schattbacher, Georg Kranabetter, Josefina Schattbacher und Andreas Hallady, sowie den Teamtrainern für ihre Offenheit und Motivation die Vorteile des Telemarkens für den alpinen Rennlauf den jungen Athletinnen und Athleten näherzubringen und “spürbar” zu machen. 

Eine sehr gelungene Veranstaltung, die auch bei Vertretern anderer Landesverbände, die am Gletscher unterwegs waren, Interesse geweckt hat!

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