Teresa Stadlober beendet Weltcupsaison als Gesamt 14.

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Foto: GEPA-Pictures

Mit dem 30 km Verfolgungsrennen auf der Original Engadiner Skimarathonstrecke von St. Moritz nach S-chanf (SUI) ging heute eine außergewöhnliche Weltcupsaison für Teresa Stadlober zu Ende.

Als 17. mit 1:09 min Rückstand startete Stadlober in dieses Verfolgungsrennen, wo sie sich gleich von Beginn in einer Gruppe einreihen konnte und die gemeinsam versuchte, Boden auf die vordere Gruppe gut zu machen. Nach knapp einer Stunde kam es zum Zusammenschluss einer großen Verfolgergruppe, in der es um Platz fünf ging. Auf den letzten beiden Kilometer konnte die einzige ÖSV Starterin nichts mehr zu setzen und kam als 18. (+2:10,6 min) auf die Siegerin aus Norwegen Heidi Weng ins Ziel. 

Im Gesamtweltcup belegt die 28 jährige, den 14. Rang und den Distanzweltcup beendet sie als Elfte, ein Podiumsplatz blieb ihr heuer verwehrt. Beim Saisonhöhepunkt der Weltmeisterschaft lieferte die Radstädterin ihr bestes WM Ergebnis ab, mit den hervorragenden Plätze vier, fünf und neun wo sie ihre Weltklasse bestätigte. Stadlober wird noch an den österreichischen Meisterschaften in Ramsau am Dachstein teilnehmen.

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Foto: GEPA-Pictures

Teresa Stadlober: „ Es war wie vermutet nochmals ein kräfteraubendes Rennen, vor allem durch die schwierigen äußeren Bedingungen wie starker Wind, Kälte und teilweise Neuschnee. Ich versuchte einfach in der Gruppe mit zu laufen und keine Führungsarbeit zu machen. Die Finnin Parmakoski führte uns zur vorderen Gruppe, wo daraus eine große Verfolgergruppe entstand. Hier war es schwierig Positionen gut zu machen, da außerhalb der Spur Neuschnee lag, der bremste. Am Ende merkte ich, dass ich nicht mehr angreifen kann. Mit dem heutigen Wettkampf bin ich nicht unzufrieden, da mir die flache Streckenführung nicht so liegt wie die bei der Weltmeisterschaft. Das Ergebnis heute spiegelt meine Weltcupsaison wider. Mit fünf Top Ten Plätzen sowie mit meinen sehr guten Rennen bei der Weltmeisterschaft bin ich mit dieser Weltcupsaison durchaus zufrieden. Wenngleich mir heuer die Konstanz gefehlt hat. Ich weiß woran ich weiter arbeiten muss.“

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