Tippler Zweite in St. Anton

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Foto: GEPA Tamara Tippler fuhr erstmals in einer Abfahrt auf das Podest

Tamara Tippler fuhr beim Heimweltcup in St. Anton am Arlberg in der Abfahrt auf das Podest. Geschlagen wurde die Steirerin nur von der Italienerin Sofia Goggia, die einen wahren Traumlauf erwischte. Auf Rang drei klassierte sich die US-Amerikanerin Breezy Johnson. 

In den beiden Trainings zeigte Tamara Tippler bereits, in welcher guter Form sie sich im Moment befindet. Diese Leistung konnte die Steirerin auch am Renntag abrufen und fuhr erstmals in einer Abfahrt auf das Podest. Auf die Siegerin Sofia Goggia fehlten 0.96 Sekunden, dennoch ist sie mit ihrer Fahrt und dem zweiten Rang mehr als zufrieden. Für Tippler ist dies insgesamt ihr sechster Podestplatz im Weltcup.

"Ich weiß gar nicht was ich sagen soll! Es war ein großes Ziel von mir und wir haben heuer gut trainiert, ich war in den Trainings schnell und es ist super, dass ich es nun auch im Rennen zeigen konnte. Im unteren Teil habe ich heute den Ski nicht ganz ausgelassen, da fehlte noch der letzte Rest, aber ich habe mich riesig gefreut, obwohl ich nicht geglaubt habe, dass sich dies mit dem Rückstand noch ausgeht, aber zweiter Platz ist zweiter Platz und ich freue mich sehr." Tamara Tippler

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Foto: GEPATippler freut sich über ihren zweiten Platz

Zweitbeste Österreicherin wurde Stephanie Venier als Elfte. Sie erwischte keine optimale Fahrt, verlor einen Stock, aber bei der Tirolerin ist ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen.

"Ich bin nicht so sauber hineingekommen, die Hände waren draußen, ich musste aufpassen, dass ich nicht zu weit zum Netz fahre, aber es ist sich zum Glück gut ausgegangen. Es hat mich nicht aus der Konzentration gebracht, aber optimal war es auch nicht. In Val d I'sere waren es noch Sekunden und heute sind es nur noch Zehntel, die mir zur Spitze fehlen und darauf kann ich aufbauen. Ich freue mich schon wieder auf die nächsten Rennen." Stephanie Venier

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Foto: GEPAStephanie Venier wird als Elfte zweitbeste Österreicherin

Ramona Siebenhofer und Christine Scheyer landeten auf den Rängen 17 und 18. Für Scheyer war dies nach ihrer langen Verletzungspause eine gute Leistung, worauf die Vorarlbergerin aufbauen kann. Siebenhofer war mit ihrer Fahrt im untern Teil nicht zufrieden.

"Der untere Teil war vom ersten Training an nicht gut, da bin ich zu wenig entschlossen oder ich nehme den Speed nicht so an. Ein 17. Platz in der Abfahrt ist nicht das, was ich mir in der Abfahrt erhoffe oder erwarte, es ist vorbei und wir haben morgen das nächste Rennen." Ramona Siebenhofer

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Foto: GEPARamona Siebenhofer war mit ihrer Leistung nicht zufrieden

Leider ausgeschieden ist die Lokalmatadorin Nina Ortlieb. Sie eröffnete das Rennen, kam nach wenigen Sekunden zu Sturz und konnte das Rennen nicht beenden. Verletzt hat sich Vorarlbergerin dabei aber nicht.

Endergebnis

 

Tamara Tipplers Fahrt auf Rang zwei

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