Top Ten für Hiemer und Höfl im Mixed Relay

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Bild ISMF/Skimostats: Johanna Hiemer übergibt an Teampartner Armin Höfl

Johanna Hiemer und Armin Höfl sorgen mit dem 8. Platz im Mixed Relay für einen versöhnlichen Abschluss beim Weltcupauftakt der Skibergsteiger. Insgesamt blieb die Mannschaftsleistung bei den Rennen in Val Thorens (FRA) aber hinter den Erwartungen.

Mit dem Mixed Relay fand das erste Weltcupwochenende der Skibergsteiger heute in Val Thorens seinen Abschluss. Der Sieg ging, wenig überraschend, an das französische Duo Emily Harrop und Thibault Anselmet. Damit bestätigte Frankreich, wie schon im Sprint am Freitag, seine Favoritenstellung in der noch jungen Weltcupsaison. Die rot-weiß-rote Paarung Johanna Hiemer und Armin Höfl erreichte, nach Platz 10 in der Qualifikation, am Ende für den 8. Rang. Für die ÖSV-Mannschaft fand der Weltcupauftakt damit ein versöhnliches Ende, nachdem der Start am Freitag ernüchternd ausgefallen war.

Rennverlauf
Mit einem soliden Qualifikationslauf ging das einzige ÖSV-Team aus der 10. Position ins Rennen. Startläuferin Johanna Hiemer drückte gleich zu Beginn mächtig auf´s Gas und lag bis zur ersten Wechselzone auf Platz 4, nur wenige Schritte von der Spitze entfernt. Im weiteren Verlauf zollte die 27-jährige jedoch dem hohen Anfangstempo Tribut und übergab schließlich als 8. an ihren Teamkollegen. Armin Höfl hielt mit einer soliden Laufleistung und fehlerfreien Wechseln die Position und konnte ein kleines Polster auf seine Verfolger schaffen. In ihrer zweiten Runde versuchte Hiemer nochmals an die vorderen Läuferinnen heranzukommen, blieb aber letztendlich im schweizerisch-italienischen Sandwich stecken. In der Abschlussrunde lief Höfl dann ein einsames Rennen. Mit rund 30 Sekunden nach vorne wie hinten, beendete er das Rennen ungefährdet auf dem auf dem 8. Rang. Hinter den Siegern Harrop und Anselmet (FRA), liefen Ana Alonso Rodriguez und Oriol Cardona (ESP) sowie Celia Perrilat-Pessey und Xavier Gachet (FRA) auf das Stockerl.

Durchwachsener ÖSV-Weltcupauftakt
Mit dem 8. Platz von Daniel Zugg im Sprintrennen am Freitag sowie ebenfalls Rang 8 im Mixed Relay für Hiemer und Höfl reist das ÖSV-Team mit zwei Top-10 Ergebnissen aus Val Thorens ab. Damit blieb die Mannschaft hinter den eigenen Erwartungen zurück, wie der sportliche Leiter der Sparte Skibergsteigen im ÖSV, Georg Wörter, analysiert. Nicht zuletzt aufgrund der starken Leistungen in der Vorbereitung sowie den Testrennen, hatte die rot-weiß-rote Mannschaft auf die vorderen Ränge gehofft. Bis zur nächsten Weltcupstation im italienischen Ponte Di Legno in drei Wochen soll deshalb nochmals gezielt für die Sprintrennen trainiert werden. Bereits am kommenden Wochenende sind dazu weitere Testrennen und Trainingseinheiten geplant.

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Bild ISMF/Skimostats:Johanna Hiemer und Armin Höfl - Übergabe beim Mixed Team Relay

Stimmen:

Johanna Hiemer
„Wir konnten uns heute nochmals richtig steigern und das schlägt sich auch in der Platzierung nieder. Wir haben Alles gegeben und ich freue mich riesig, dass alles so gut funktioniert hat. Es ist ein versöhnlicher Abschluss für das Wochenende und ich gehe mit einem guten Gefühl in die Vorbereitung für den nächsten Weltcup in 3 Wochen.

Armin Höfl:
„Die beiden Tage zuvor hatte ich immer wieder kleine Fehler, bei denen ich eine Menge Zeit liegen gelassen habe. Das hat mich schon ziemlich verunsichert. Entsprechend nervös war ich heute vor dem Start. Ich bin echt froh, dass es am 3. Tag endlich funktioniert hat und wir auch die Wechsel im Griff hatten. Der 8. Platz ist ein solides Ergebnis, auf das wir aufbauen können.“

Georg Wörter – sportlicher Leiter der Sparte Skibergsteigen im ÖSV
„Wir nehmen von diesem Wochenende 2 Top-Ten Ergebnisse mit – das ist das Positive. Insgesamt sind wir mit der Mannschaftsleistung aber hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Die Vorbereitung war so intensiv und gut wie noch nie in den vergangenen Jahren, weshalb wir uns beim Sprint am Freitag – speziell von den Herren - schon deutlich mehr erhofft hatten. Bis zum nächsten Weltcup in 3 Wochen liegt nun eine Menge Arbeit vor uns, denn unser Ziel war, ist und bleibt das Podest.“

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