Top-Ten-Plätze für Aujesky und Siebenhofer

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Foto: GEPA Johannes Aujesky (grünes Trikot) sorgte mit Platz sieben für das beste ÖSV-Resultat beim vorletzten Weltcup-Saisonrennen in Sunny Valley.

Zwei Top-Ten-Plätze sind die ÖSV-Skicrosser beim vorletzten Weltcuprennen in dieser Saison im russischen Sunny Valley herausgefahren! 

Für das beste Resultat aus rot-weiß-roter Sicht sorgte der Niederösterreicher Johannes Aujesky, der als Dritter des kleinen Finales Gesamt-Siebenter wurde. Sandro Siebenhofer landete als Dritter seines Viertelfinal-Heats auf dem neunten Gesamtrang und holte damit sein bestes Weltcupergebnis, nachdem bisher drei zehnte Plätze für den Steirer zu Buche gestanden waren.

Der Oberösterreicher Johannes Rohrweck erreichte ebenfalls das Viertelfinale und klassierte sich in der Endabrechnung an der 14. Stelle. Für den Salzburger Adam Kappacher (22.), den Tiroler Christoph Wahrstötter (25.), der in seinem Achtelfinale in eine Kollision verwickelt war, und den Oberösterreicher Thomas Mayrpeter (31.) kam in der Auftaktrunde das Aus. Der Sieg ging an den Schweizer Marc Bischofberger, der den im großen Finale lange führenden Kanadier Kevin Drury sowie den Franzosen Arnaud Bovolenta auf die Ränge zwei und drei verwies.

Bei den Damen belegte die Steirerin Katrin Ofner als Dritte ihres Viertelfinal-Heats den zwölften Gesamtrang. Fanny Smith sorgte vor der Französin Marielle Berger Sabbatel und der Deutschen Daniela Maier wie bei den Herren für einen Schweizer Sieg. Für eine Schrecksekunde sorgte die Weltcupführende Sandra Näslund, die im Halbfinale vor dem Zielsprung in Rücklage geriet und beim darauffolgenden Sturz aus großer Höhe hart auf der Piste aufschlug. Zum Glück zog sich die Schwedin dabei keine Verletzungen zu und konnte auch zum kleinen Finale antreten, das sie sogar noch gewann und damit Fünfte wurde.

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Foto: GEPASandro Siebenhofer (rotes Trikot) durfte sich als Neunter über sein bestes Weltcupergebnis freuen. Adam Kappacher (gelbes Trikot) wurde 22.

Stimmen:

Johannes Aujesky (7.): "Das war ein sehr lässiges Rennen mit vielen umkämpfen Heats und spannenden Positionskämpfen. In den letzten Rennen wollte ich gute Resultate förmlich erzwingen, aber das hat nicht geklappt. Daher bin ich hier anders an die Sache herangegangen und habe versucht, mich nicht selbst zu sehr unter Druck zu setzen. Diese Lockerheit war mit Sicherheit auch ein Grund dafür, warum es besser gelaufen ist als zuletzt."

Sandro Siebenhofer (9.): "Es ist cool, dass ich mit Rang neun mein bestes Weltcupergebnis geholt habe, aber es wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Das Achtelfinale war voll in Ordnung, da habe ich einen wirklich guten Lauf erwischt. Im Viertelfinale waren dann leider ein paar kleine Fehler dabei, dazu hat mich Kevin Drury einmal in die Garage geschickt. Ich habe heute aber gesehen, dass ich mit den schnellsten Fahrern im Feld mithalten kann."

Das Weltcupfinale der Skicrosser findet am 14. März 2020 in Veysonnaz in der Schweiz statt.

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