Traxler als Zweiter erneut am Podest

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Foto: GEPA Daniel Traxler (grünes Trikot) präsentierte sich in Schweden mit den Plätzen zwei und drei in bärenstarker Form.

Daniel Traxler kletterte beim zweiten Weltcup-Rennen in Idre Fjäll (SWE) nach seinem dritten Rang im ersten Bewerb auf dem Podest noch eine Stufe nach oben und musste als Zweiter nur dem Franzosen Jean Frederic Chapuis den Vortritt lassen. 

Der Schweizer Romain Detraz landete vor dem schwedischen Lokalmatador Victor Öhling Norberg auf Platz drei. Bei den Damen wurde Andrea Limbacher als Zweite des kleinen Finales Gesamt-Sechste. Die Schweizerin Fanny Smith gewann vor den Kanadierinnen Brittany Phelan, Kelsey Serwa und Marielle Thompson.     

Daniel Traxler lieferte auf dem kräfteraubenden Kurs wie schon am Samstag eine grandiose Vorstellung ab. Vom Achtel- bis zum Semifinale gewann der 25-jährige Oberösterreicher alle seine Heats. Im großen Finale musste er nach einem Gedränge mit Detraz und Öhling Norberg zwar Sotschi-Olympiasieger Chapuis ziehen lassen, in einem spannenden Duell um Platz zwei setzte sich Traxler aber gegen Detraz durch und durfte sich über sein bestes Weltcup-Resultat freuen.

"Nach dem anstrengenden gestrigen Tag war das heute ein richtig hartes Rennen. Vor dem großen Finale haben mir die Oberschenkel schon ordentlich gebrannt, aber ich habe noch einmal alles aus meinem Körper herausgeholt. Es war vor allem auf der langen Geraden in Richtung Ziel wichtig, konzentriert zu bleiben, und das ist mir gut gelungen. Diese zwei Stockerlplätze waren nur möglich, weil wir in unserem Team super zusammenarbeiten – ein großer Dank geht daher an unseren gesamten Betreuerstab mit Trainern, Serviceleuten und Physiotherapeut", sagte Daniel Traxler.

"Vor dem großen Finale haben mir die Oberschenkel schon ordentlich gebrannt, aber ich habe noch einmal alles aus meinem Körper herausgeholt." (Daniel Traxler)

Mit dem Einzug in das Viertelfinale holten der Salzburger Adam Kappacher und der Steirer Sandro Siebenhofer die Ränge neun und zwölf. Für den Oberösterreicher Johannes Rohrweck (17.), den Niederösterreicher Johannes Aujesky (22.) und den Steirer Robert Winkler (26.) war im Achtelfinale Endstation. Der Tiroler Christoph Wahrstötter erhielt die rote Karte und wurde aus der Wertung genommen, nachdem er in seinem Achtelfinal-Heat ein wenig von seiner Linie abgewichen und deshalb der Schweizer Peter Stähli zu Sturz gekommen war.

Andrea Limbacher zog nach den Rängen neun und sechs in Idre Fjäll zufrieden Bilanz: "Der Einzug in das große Finale wäre heute möglich gewesen, wenn ich im Semifinale die Wellen im unteren Teil besser getroffen hätte. Aber ich habe im Moment ein gutes Gefühl am Ski und fühle mich auch körperlich fit, daher gehe ich auch sehr zuversichtlich in die nächsten Rennen", meinte Andrea Limbacher.

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Foto: GEPAAndrea Limbacher zeigte mit Rang sechs im zweiten Weltcup-Rennen in Idre Fjäll ansteigende Form.

Der Skicross-Tross übersiedelt nun nach Nordamerika, wo am kommenden Samstag, 26. Jänner 2019, in Blue Mountain (CAN) das letzte Weltcup-Rennen vor der WM-Entscheidung am 2. Februar 2019 in Solitude ausgetragen wird.

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