Traxler rast als Dritter erstmals aufs Weltcup-Podest

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Foto: GEPA Neben Bastien Midol (links) und Alex Fiva (Mitte) sprang Daniel Traxler als Dritter in Idre Fjäll erstmals auf ein Weltcup-Podest.

Daniel Traxler hat beim ersten von zwei Weltcup-Rennen an diesem Wochenende im schwedischen Idre Fjäll als Dritter hinter dem siegreichen Schweizer Alex Fiva und dem Franzosen Bastien Midol eine starke Mannschaftsleistung des ÖSV-Teams angeführt. Für 

Für den Oberösterreicher, der die vergangenen zwei Saisonen verletzungsbedingt wegen eines Oberschenkelbruchs und eines Bandscheibenvorfalls verpasst hatte, war es zudem der erste Stockerlplatz im Weltcup. Unmittelbar hinter Traxler landete Adam Kappacher, der ebenfalls das große Finale erreicht hatte, auf Rang vier.

Als Sieger des kleinen Finales und Gesamt-Fünfter stellte der Niederösterreicher Johannes Aujesky sein bisher bestes Weltcup-Resultat ein. Hinter dem Franzosen Jean Frederic Chapuis und dem Schweden Victor Öhling Norberg wurde der Tiroler Christoph Wahrstötter im kleinen Finale Vierter und Gesamt-Achter. Das Trio Robert Winkler (9.), Johannes Rohrweck (11.) und Sandro Siebenhofer (12.) erreichte das Viertelfinale und rundete das mannschaftlich beeindruckende Ergebnis mit allen sieben gestarteten ÖSV-Herren unter den Top 12 ab.

"Ich kann es noch gar nicht so richtig fassen, was mir da heute gelungen ist. Nach zwei Jahren so zurückzukommen und zum ersten Mal am Podium zu stehen, ist ein gewaltiges Gefühl. Die harte Arbeit, die ich nach den Verletzungen auf mich genommen habe, hat sich voll bezahlt gemacht. Die Freude ist umso größer, weil ich heute der Beste in einer extrem starken österreichischen Mannschaft gewesen bin. Jetzt gilt es, dass ich mich bis morgen gut erhole, damit ich auch im zweiten Rennen noch einmal angreifen kann", freute sich Daniel Traxler.

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Foto: GEPANachdem Daniel Traxler (oranger Helm) lange verletzt ausgefallen war, stellte er in Schweden mit Platz drei sein großes Talent unter Beweis.

Adam Kappacher schrammte mit Rang vier in Idre Fjäll wie schon 2017 denkbar knapp an seinem ersten Weltcup-Podestplatz vorbei. "Jetzt war ich zum zweiten Mal in einem großen Finale und bin zum zweiten Mal Vierter geworden. Das reicht jetzt dann. Aber im Grunde war das ein gutes Rennen von mir. Unser gesamtes Team ist taktisch sehr stark gefahren, das zeigt ja schon das Ergebnis mit sieben Österreichern unter den ersten Zwölf. Dazu haben wir heute wieder super Material gehabt", resümierte Adam Kappacher.

Bei den Damen reihte sich die Oberösterreicherin Andrea Limbacher als Dritte ihres Viertelfinal-Heats in der Endabrechnung an der neunten Stelle ein. Der Sieg ging an die Deutsche Heidi Zacher vor der Kanadierin Marielle Thompson und der Schweizerin Fanny Smith.

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Foto: GEPADer Jubel beim ÖSV-Team war angesichts des großartiges Mannschaftsergebnisses nur allzu verständlich.

Das weitere Programm in Idre Fjäll:

Sonntag, 20.01.2019:
10.45 Uhr: 2. Rennen

TV-Hinweis:
ORF SPORT+ überträgt den Skicross-Weltcup in Idre Fjäll am Sonntag, 20.01.2019, ab 10.40 Uhr jeweils LIVE!

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