Turbulentes Wochenende für Speedski-Asse

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Foto: Jan Farrell Media Klaus Schrottshammer landete in beiden Rennen auf Platz vier.

Das Weltcup-Wochenende der Speedskifahrer im schwedischen Idre Fjäll verlief für das ÖSV-Team leider nicht nach Wunsch. Am Ende mussten sich Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer jeweils mit den Rängen drei und vier begnügen.

Durch starken Wind und Neuschnee musste das erste von zwei Rennen im schwedischen Idre Fjäll abgesagt werden. Deshalb wurden die Ergebnisse des letzten Trainingslaufes gewertet, bei dem die beiden Österreicher noch nicht wirklich gut mit den Bedingungen zu Recht gekommen waren. Somit durfte sich der Italiener Simone Origone mit einer Geschwindigkeit von 166,15 Stundenkilometern über den Sieg vor Simon Billy (FRAU – 165,85) freuen. Der Flachauer Manuel Kramer, der Sieger der ersten beiden Rennen in Finnland, musste sich mit 164,45 km/h mit Rang drei zufrieden geben. Direkt dahinter folgte mit Klaus Schrottshammer (162,18) auch bereits der zweite Österreicher.

Lawine, Verschiebung und Zwischenbestzeit

Alles andere als nach Plan verlief dann auch der zweite Renntag. Durch eine Lawine, welche die Speedski-Strecke überrollte, musste der Start um drei Stunden verschoben werden. Nach dem ersten Lauf kam vorübergehend große Freude im österreichischen Team auf. Manuel Kramer sorgte für eine Zwischenbestzeit und Klaus Schrottshammer landete auf dem dritten Platz. Diese tollen Leistungen konnte das ÖSV-Duo aber im entscheidenden Lauf leider nicht mehr bestätigen.Am Ende jubelte erneut der Italiener Simone Origone, der mit 177,79 Stundenkilometern wieder vor dem Franzosen Simon Billy (176,12) gewann. Auf den Plätzen drei und vier folgten Manuel Kramer (175,33) und Klaus Schrottshammer (175,16).

Gemischte Gefühle bei Kramer und Schrottshammer

„Wir haben uns einfach nicht auf den Neuschnee einstellen können – für diese Verhältnisse fehlen uns die Trainingstage, um das richtige Setup zu finden. Ich bin mit dem Rennwochenende alles andere als zufrieden. Aber jetzt heißt es die beiden Rennen abzuhaken und positiv auf die WM in Vars zu blicken“, so das Resümee von Manuel Kramer.

„Ich hatte sehr gute und saubere Läufe, weiß aber leider nicht, wo ich die Geschwindigkeit liegen gelassen habe. Dennoch fahre ich jetzt mit einem sehr guten Gefühl zur WM nach Frankreich. An ein paar ‚Schrauben‘ müssen wir noch drehen und es dann beim entscheidenden Rennen auf den Punkt bringen“, blickt Klaus Schrottshammer zuversichtlich in Richtung Weltmeisterschaften, die von 20. bis 24. März 2019 im französischen Vars über die Bühne gehen.

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