Umfassende Testreihe in Hochfilzen

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Foto: ÖSV Paul Verbnjak bei einem Laufbandtest in Hochfilzen.

Von 1. bis 3. Oktober wurden bei den AthletInnen des Nationalteams Skibergsteigen verschiedene Testungen im Rahmen der Diagnostik in Hochfilzen durchgeführt. Um den Athleten die Teilnahme zu erleichtern (auch in Hinblick auf die Corona-Situation), wurden die Testungen in Kleingruppen von vier Personen organisiert, sodass jeder Athlet nur einen Tag in Hochfilzen verbringen musste.

Der Ablauf der Testungen wurde an jedem Tag gleich organisiert: Vormittags wurden die Test auf dem Laufband im Leistungsdiagnostik-Labor der Biathlonzentrums durchgeführt. Nachmittags wurden Kraft- und Beweglichkeitstests sowie Wechseltraining mit Videoaufzeichnung durchgeführt.

Die Testleiter verwendeten ein auf Skibergsteiger ausgerichtetes Test-Protokoll von der Universität Salzburg / Rif. Während des Tests wurden Blut-Laktatproben entnommen und die ventilatorischen Werte mittels eines Spirometrie-Systems ermittelt.

Die Tests geben Auskunft über die Grundlagenausdauerfähigkeit der AthletInnen. In Einzel-Beratungsgesprächen zwischen dem Nationalteamtrainer und den AthletInnen wurden individuelle Trainingsempfehlungen in Hinblick auf Trainingsschwerpunkte und Leistungspotentiale geführt.

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Testreihe in Hochfilzen (Fotos: ÖSV)
Analysen geben wertvolle Inputs für Wechsel- und Krafttraining!

Des Weiteren wurden Begutachtungen der Wechseltechniken in der Halle durchgeführt. Videoanalysen sollen im Anschluss auch von Athleten untereinander vorgenommen werden, um gemeinsam an Verbesserungen und neuen Techniken sowie Materialanpassungen zu arbeiten.

Im Hinblick auf Kraftfähigkeiten hat der Nationalteamtrainer die AthletInnen für innovative Trainings-Methoden sensibilisiert. Da viele bereits ein EMS-Gerät zur Regeneration besitzen, wird dieses nun vermehrt auch für das funktionelle anaerobe EMS-Muskelkrafttraining eingesetzt.

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