Unterweger sprintet auf Rang 28

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Foto: GEPA Lisa Unterweger belegte im Sprint von Dresden (GER) Rang 28.

Im einzigartigen Ambiente des Stadtzentrums von Dresden (GER) lieferten sich heute die besten Sprinterinnen und Sprinter spannende Kopf-an-Kopf-Duelle.

Aus österreichischer Sicht sorgte Lisa Unterweger dabei für das beste Ergebnis des heutigen Tages. Nachdem die Steirerin beim Sprint in Davos (SUI) noch hauchdünn einen Platz in den Top-30 verpasste, schaffte sie heute mit Rang 23. in der Qualifikation den erhofften Sprung in die finalen Heats.
Im Viertelfinale bekam es die 26-Jährige mit Eva Urevc (SLO), Mathilde Myhrvold (NOR), Jasmi Joensuu (FIN) und den beiden Deutschen Laura Gimmler und Victoria Carl zu tun. Dabei setzte sich die Österreicherin vor allem in der ersten von zwei Runden auf dem engen und schnellen Stadtkurs gut in Szene, konnte jedoch am Ende in einem hart umkämpften Heat nicht ganz mit den Schnellsten mithalten. Als Sechste ihres Viertelfinales belegte Lisa Unterweger am Ende Rang 28 und darf sich damit erstmals in dieser Saison über Weltcup-Punkte freuen.
Der Sieg ging an die Schwedin Maja Dahlqvist, die sich knapp gegen ihre Landsfrau Jonna Sundling (+0,43 sec.) und die Slowenin Anamarija Lampic (+0,64 sec.) durchsetzte.

STIMME:

Lisa Unterweger (Rang 28): „Ich freue mich sehr, dass es endlich mit den Weltcuppunkten geklappt hat, vor allem hier in Dresden. Diese flache und schnelle Strecke gehört nicht gerade zu meinen Favoriten, aber ich konnte sie endlich bezwingen. In den Heats habe ich mir leider mehr erwartet. Es geht sehr eng zu und ich wurde leider im Durchlauf behindert, konnte kurz nicht mehr antauchen und musste mich hinten einreihen. Die zweite Runde war dann sehr hart und Plätze wieder gut zu machen, ist hier einfach schwierig. Das ist natürlich schade, ich hätte gern vorne mitgekämpft. Trotzdem ist es schön, mit ein paar Punkten und einem guten Prolog nachhause zu fahren.“

ÖSV-Herren verpassen die begehrten Finalplätze

Bei den Herren verpasste das ÖSV-Trio Benjamin Moser (32./+6,36 sec.), Michael Föttinger (34./+6,87 sec.) und Lukas Mrkonjic (41./+7,71 sec.) in der Qualifikation nur knapp einen Platz in den Top-30. An der Spitze jubelte Haavard Solaas Taugboel über den Sieg. Der Norweger setzte sich hauchdünn mit einem Vorsprung von 0,15 Sekunden gegen den Italiener Federico Pellegrino durch. Dritter wurde der Franzose Lucas Chanavat (+0,68 sec.).

Im Teamsprint am Sonntag kämpfte das ÖSV-Duo Michael Föttinger und Benjamin Moser im ersten Semifinale um einen der begehrten Plätze im großen Finale. Die Österreicher setzten sich zu Beginn gut in Szene, verpassten jedoch als Zehnter ihres Vorlaufes die Qualifikation und belegten am Ende Rang 19. Der Sieg ging an Norwegen 1 (Thomas Helland Larsen, Even Northug) vor Norwegen 2 (Sindre Björnstad Skar, Haavard Solaas Taugboel) und Russland 1 (Alexander Bolshunov, Gleb Retivykh).

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Foto: GEPAMichael Föttinger (i.B.) und Benjamin Moser belegten im Teamsprint Rang 19.

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