Vier Top-8-Plätze bei Weltcup-Sprint

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Foto: GEPA Andrea Limbacher (grünes Trikot) schrammte als Vierte beim Weltcup-Start in Arosa knapp am Siegespodest vorbei.

Mit vier Top-8-Plätzen sind die rot-weiß-roten Skicrosser beim Sprintrennen in Arosa (SUI) in die Weltcup-Saison 2018/19 gestartet! Andrea 

Andrea Limbacher kam als Vierte bei den Damen einem Podestplatz am nächsten. Die Oberösterreicherin zog zum ersten Mal seit Ende Februar 2016 in Bokwang (KOR) wieder in ein großes Finale bei einem Weltcup-Rennen ein, in dem sie allerdings Fanny Smith (SUI), Sandra Näslund (SWE) und Marielle Thompson (CAN) den Vortritt lassen musste.

Bei den Herren sorgten der Niederösterreicher Johannes Aujesky (5.), der Steirer Robert Winkler (6.) und der Oberösterreicher Daniel Traxler (8.) für ein mannschaftlich starkes Ergebnis. Das ÖSV-Trio meisterte souverän die ersten beiden Runden. In jeweils sehr umkämpften Heats mit zahlreichen Körperkontakten blieb Winkler und Traxler im ersten Halbfinale dann jedoch ebenso der Einzug in das große Finale verwehrt wie Aujesky im zweiten. Aujesky entschied anschließend das kleine Finale vor Winkler für sich und durfte sich als Fünfter über sein bestes Weltcup-Resultat freuen. Traxler, der die beiden vergangenen Saisonen verletzungsbedingt verpasst hatte, wurde in seinem ersten Weltcup-Rennen seit März 2016 hinter dem Deutschen Florian Wilmsmann guter Achter.

Für den Steirer Sandro Siebenhofer (20.), den Salzburger Adam Kappacher (29.) und den Oberösterreicher Johannes Rohrweck (30.) war in der Auftaktrunde Endstation. Wie bei den Damen ging auch bei den Herren der Sieg durch Jonas Lenherr an die Schweiz. Dahinter belegten Victor Öhling Norberg (SWE) und Alex Fiva (SUI) die Plätze zwei und drei.

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Foto: GEPAJohannes Aujesky (5.), Robert Winkler (6.) und Daniel Traxler (8.) sorgten für ein mannschaftlich starkes Resultat der ÖSV-Herren.

Stimmen:

Andrea Limbacher (4.): "Das war ein gelungener Einstieg in die Saison. Natürlich will man auf das Stockerl, wenn man im großen Finale steht, aber die drei Konkurrentinnen waren heute einfach besser. Ich war vor dem Rennen ungewöhnlich nervös, deshalb bin ich froh, dass ich eine ordentliche Leistung gezeigt habe."

Johannes Aujesky (5.): "Mit dem besten Weltcup-Ergebnis in die Saison zu starten, ist natürlich sehr cool. Im Semifinale habe ich einen Skistock von Jonas Lenherr vor die Füße bekommen, bin deshalb ein wenig gestrauchelt und musste mich hinten einreihen. Jetzt freue mich auf die beiden Rennen in Innichen (21./22.12.2018, Anm.). Das ist traditionell ein guter Boden für unser Team."

Robert Winkler (6.): "Ich bin mit dem sechsten Platz grundsätzlich zufrieden. Im Achtel- und im Viertelfinale waren meine Starts sehr gut. Im Semifinale hat mir dann Victor Öhling Norberg in einem Zweikampf die Türe zugeschlagen. Um keinen Abflug zu riskieren, bin ich deshalb durch ein Tor gefahren. Die starke mannschaftliche Vorstellung ist das Ergebnis unserer guten Trainingsarbeit in der Vorbereitung."

Daniel Traxler (8.): "Ich denke, ich darf mein Comeback nach zwei verpassten Weltcup-Saisonen als gelungen bezeichnen. Ich habe gezeigt, dass ich wieder konkurrenzfähig bin, obwohl der Körper unter Rennbelastung schon noch Signale aussendet. Heute habe ich im Verlauf des Rennens mit der Rückenmuskulatur ein wenig Probleme bekommen, aber natürlich überwiegt die Freude, dass ich wieder zurück bin."

Nächste Weltcup-Station der Skicrosser ist am kommenden Freitag und Samstag, 21. und 22. Dezember 2018, Innichen in Südtirol.

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