Vierte Plätze für Ofner und Rohrweck

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Foto: ÖSV Johannes Rohrweck (4.), Katrin Ofner (4.) und Johannes Aujesky (6.) präsentierten sich beim Weltcupstart in China in starker Form.

Die ÖSV-Skicrosser sind am beim Weltcupstart auf dem Olympiakurs in Secret Garden (CHN) knapp an den Podestplätzen vorbeigeschrammt! Die Steirerin Katrin Ofner wurde bei den Damen ebenso Vierte wie der Oberösterreicher Johannes Rohrweck bei den Herren. Der Niederösterreicher Johannes Aujesky (6.) und die Oberösterreicherin Andrea Limbacher (10.) fuhren zwei weitere Top-Ten-Plätze für das rot-weiß-rote Team heraus.

Katrin Ofner zog mit Siegen in ihrem Viertel- und Halbfinal-Lauf in das große Finale ein, in dem sie nach der Startsektion an der zweiten Stelle lag. Durch einen kurzen "Skikontakt" mit der führenden Schwedin Sandra Näslund fiel die Steirerin zwar auf Platz vier zurück, hielt jedoch Kontakt zu ihren Konkurrentinnen. Trotz einer engagierten Fahrt reichte es aber nicht mehr, um noch den Sprung auf das Podium zu schaffen. Hinter Näslund, der Schweizerin Fanny Smith und der Französin Marielle Berger Sabbatel wurde Ofner Vierte.

"Nachdem die ersten beiden Heats richtig gut waren, ist es ärgerlich, dass es am Ende nicht für das Stockerl gereicht hat. Ich hatte im großen Finale als Zweite mehr Speed als Sandra Näslund und bin deshalb auch aus ihrem Windschatten heraus. Bei der Einfahrt in die Negativkurve hat sie dann meine Skispitzen touchiert, dadurch habe ich einiges an Tempo verloren. Das war aber eine ganz normale Rennsituation und keine unfaire Aktion von ihr. Mit Blickrichtung auf die Olympischen Spiele hätte ich nichts dagegen, wenn noch der eine oder andere größere Sprung eingebaut würde", meinte Katrin Ofner.

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Foto: GEPADie Steirerin Katrin Ofner eröffnete die Weltcupsaison 2021/22 mit einem vierten Platz beim Olympia-"Test" in Secret Garden.

Andrea Limbacher lag in ihrem Heat in der Auftaktrunde als Zweite lange auf Kurs in Richtung Halbfinale, ehe in der letzten Kurve vor dem Ziel noch die Kanadierin Brittany Phelan an der Österreicherin vorbeiging. Mit Platz zehn nach fast zweijähriger Verletzungspause gelang der Weltmeisterin von 2015 dennoch ein bemerkenswertes Comeback.

Bei den Herren zog Johannes Rohrweck dank starker Fahrten und einiger gekonnter Manöver in das große Finale ein. Dort lieferte sich der 31-Jährige im Kampf um Rang drei ein hartes Duell mit dem Kanadier Brady Leman, in dessen Folge Rohrweck von der Ideallinie abkam und ein Richtungstor verpasste. Damit landete der Reiteralm-Sieger der Vorsaison in der Endabrechnung hinter dem Russen Sergey Ridzik, Leman und dem Franzosen Bastien Midol auf Platz vier.

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Foto: GEPADer Oberösterreicher Johannes Rohrweck geriet im großen Finale mit dem Kanadier Brady Leman aneinander.

"Das war ein solides Rennen von mir. Im großen Finale bin ich nicht gut aus dem Gate gekommen, aber mit der Startsektion hatte ich hier generell so meine Probleme. Ich habe aber auch gesehen, dass der Grundspeed passt und heute sicher die beste Leistung während der gesamten Woche gezeigt. Die Situation mit Brady Leman hätte ich besser lösen können, aber in Summe würde ich die Generalprobe für die Olympischen Spiele im kommenden Februar als geglückt bezeichnen", bilanzierte Johannes Rohrweck.

Johannes Aujesky reihte sich als Zweiter des kleinen Finales auf dem sechsten Gesamtrang ein. Der Steirer Robert Winkler (13.) erreichte ebenso das Viertelfinale wie der Niederösterreicher Tristan Takats, der erstmals in die Runde der letzten 16 vorstieß und mit Platz 15 sein bisher bestes Weltcupresultat holte. Der Vorarlberger Frederic Berthold rundete als Dritter seines Achtelfinal-Heats und Rang 17 das gute mannschaftliche Ergebnis des ÖSV-Teams beim Saisonstart in China ab.

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