Vorfreude und Spannung auf Sölden steigen

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Foto: GEPA Katharina Liensberger wird heuer in Sölden wieder am Start stehen und freut sich, dass es endlich losgeht.

Zehn Tage vor dem Weltcupauftakt in Sölden bereiten sich die Technikerinnen diese Woche am Rettenbachferner Gletscher vor. Bei teils winterlichen Verhältnissen holen sich Franziska Gritsch und Co den letzten Feinschliff für den Heimweltcup. 

Für das beste Abschneiden in Sölden zeichnete im Vorjahr Franziska Gritsch verantwortlich, die mit dem siebenten Platz gleichzeitig ihr bestes Riesenslalom-Ergebnis im Weltcup erzielte. Auch heuer will die Lokalmatadorin beim Heimrennen wieder voll angreifen. „Ich fühle mich richtig fit und wohl und bin bereit Gas zu geben. Für mich ist Sölden natürlich ein ganz besonderes Rennen, ich freue mich immer wieder drauf! Mein Ziel ist definitiv an die Vorjahresleistung anzuschließen und schauen, was nach vorne hin möglich ist.“

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Foto: GEPAFranziska Gritsch will nach ihrem siebenten Platz im Vorjahr auch heuer wieder angreifen.

Katharina Liensberger, die beim Weltcup 2019 in Lienz mit dem dritten Platz für den einzigen Riesenslalom-Podestplatz sorgte, freut sich riesig auf das Auftaktrennen in Sölden: „Ich möchte so fahren, wie auch im Training und das beste im Rennen aus mir herausholen. Ich freue mich zu zeigen, was in mir steckt,“ ist die Vorarlbergerin positiv gestimmt.

Christian Mitter, der sportliche Leiter ist mit der Vorbereitung zufrieden und blickt gespannt auf den Saisonstart: „Wir haben versucht die Anzahl der Schneetage zu erhöhen, das ist uns trotz der heurigen Ausnahmesituation gut gelungen. Sölden ist ein sehr spezielles Rennen und schwer einzuschätzen wo wir stehen, der Auftakt hier ist wie immer die erste Standortbestimmung. Ich erwarte mir von den Damen, dass sie mit Begeisterung und Leidenschaft Skifahren und das Rennen als Chance sehen.“

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Foto: GEPAChristian Mitter, der sportliche Leiter der Damen, erwartet sich von den Damen, dass sie mit Begeisterung und Leidenschaft Skifahren.

Ob Stephanie Brunner nach ihrem dritten Comeback in Sölden wieder am Start stehen wird, ist noch ungewiss und wird kurzfristig in Abstimmung mit den Trainern entschieden. Auch bei Bernadette Schild, die sich genau vor einem Jahr beim Weltcup in Sölden einen Kreuzbandriss zuzog, wird die Entscheidung für ein Antreten erst in der Woche vor dem Weltcup fallen: „In Levi will ich zu 100% fit und bereit am Start zu stehen, für Sölden habe ich mir immer die Option offen gelassen. Wenn ich mich gut und bereit fühle, dann werde ich starten, das entscheide ich dann kommende Woche“, so die Salzburgerin.

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