Weltcup-Finale verlief nicht nach Wunsch 

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Foto: GEPA

Die letzten Weltcup-Bewerbe der Saison verliefen nicht ganz nach Wunsch für die österreichischen Langlauf-Hoffnungsträger. Teresa Stadlober gelang der Sprung in die Top 30 nur knapp; Bernhard Tritscher musste krankheitsbedingt aus der Mini-Tour aussteigen. 

Teresa Stadlober musste sich nach dem 51.Rang im Sprint mit einem 27.Platz im klassischen Massenstartrennen über 10 Kilometer zufriedengeben. Nach fünf Kilometer verlor die 26-Jährige den Anschluss zur Spitzengruppe und kam mit einem Rückstand von 1:22 Minuten auf die Tagesschnellste nicht über die Top 20 hinaus. „Leider fehlt mir die Power und der Punch. Durch das wochenlange Mitschleppen der Verkühlung gehen mir die Trainingseinheiten ab und das merkst du dann eben im Rennen,“ kommentierte Stadlober das Massenstartrennen.

Auch am letzten Tag konnte die Salzburgerin keine Plätze mehr gut machen, obwohl sie sich körperlich wieder fitter fühlte: „Umstände wie ein brutaler Gegenwind, eine pickelharte Spur und eine leichte Streckenführung haben heute einfach keine bessere Platzierung zugelassen.“ Nach dem Sprint und Distanzergebnis startete Stadlober mit Nummer 29 in die Skating-Verfolgung über 10 Kilometer und beendete das Saisonfinale mit einem Gesamtrückstand von 3:35 Minuten auf die Mini-Tour Siegerin. 

Überraschungssiegerin des Kanada-Triples war Sprinterin Stina Nilsson (SWE), die alle drei Bewerbe für sich entscheiden konnte. Somit stand Therese Johaug erstmals in dieser Saison nicht ganz oben auf dem Podest eines von ihr bestrittenen Distanzrennens.   

Im Gesamtweltcup steht erstmals in ihrer Karriere Ingvild Flugstad Oestberg ganz oben auf der Rangliste. Mit 1654 Punkten setzt sich die 28-jährige Norwegerin vor Natalia Nepryaeva (RUS) durch. Therese Johaug verdrängt erst im heutigen letzten Rennen der Weltcupsaison die Finnin Krista Parmakoski vom Podest. Im Distanz-Weltcup siegt Johaug – Stadlober wird 12.

„Rückblickend auf die Saison hatte ich heuer schon gute Rennen dabei wo ich in die Top 10 gelaufen bin, vor allem am Anfang der Saison. Die zweite Hälfte der Saison war von Krankheit und Trainingspausen geprägt und die Kraft ist mir jetzt zum Schluss einfach abgegangen. Jetzt muss ich mich erst einmal von der Saison erholen. Danach werde ich meine Schwächen analysieren und im Sommer daran arbeiten, dass es nächstes Jahr wieder besser läuft,“

bilanziert Stadlober ihre Saison. 

Nächstes Wochenende gehen die ÖSV-Athletinnen und Athleten noch an den Start der Österreichischen Meisterschaften in Hochfilzen. Am Samstag steht die Sprint-Entscheidung auf dem Programm, am Sonntag ein Massenstartrennen über 15 und 30km.

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