WM: Hauser erneut in den Top-Ten

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Foto: GEPA Lisa Hauser holte bei ihrem siebten und letzten WM-Einsatz noch einmal alles aus ihren Körper heraus. Dafür wurde die Tirolerin mit Rang neun belohnt.

Die Weltmeisterin im Massenstart heißt Marte Olsbu Roeiseland. Mit ihrer bereits fünften Goldmedaille avancierte die Norwegerin zudem zur "Königin" dieser Biathlon-WM in Antholz. Die 29-Jährige verzeichnete lediglich zwei Fehlschüsse und fing in der letzten Runde noch die italienische Lokalmatadorin Dorothea Wierer (+20,7 sec.) ab. Bronze ging an die Schwedin Hanna Öberg (+26,1 sec.), die wie Wierer dreimal in die Strafrunde musste.

Für das ÖSV-Duo Lisa Hauser und Katharina Innerhofer gab es beim WM-Abschluss zwar keine Medaille, für Hauser aber immerhin erneut einen Top-Ten-Platz. Mit nur zwei Fehlschüssen durfte sich die 26-jährige Tirolerin am Ende über Rang neun freuen. Katharina Innerhofer, die das Feld mit zwei makellosen Liegendserien lange Zeit angeführt hatte, rutschte mit sechs Strafrunden im Stehendanschlag auf Rang 19 zurück.

Stimmen:

Lisa Hauser: „Der neunte Platz ist ein cooler und versöhnlicher WM-Abschluss für mich. Nachdem ich im Einzel und in der Single Mixed Staffel nicht das richtige Konzept gefunden und mit meinen Leistungen etwas gehadert habe, darf ich heute auf jeden Fall zufrieden sein. In der Spur war es echt brutal und die Verhältnisse waren langsamer als in den letzten Tagen. Zudem war es bereits mein siebtes WM-Rennen. Ich glaube es gibt nicht viele, die so ein Programm abgespult haben. Deshalb freut es mich, dass ich heute noch einmal eine gute Leistung zeigen konnte."

Katharina Innerhofer: „Es war richtig geil da vorne zu laufen, das hat so viel Spaß gemacht. Stehend ist einfach meine Wackel-Disziplin. Da muss ich heuer im Sommer intensiv daran arbeiten. Läuferisch war die Schlussrunde nach zuvor sechs Strafrunden extrem hart. Heute durfte ich schon mal schnuppern, wie es sich da vorne anfühlt. Jetzt heißt es läuferisch dranbleiben und im Stehendschießen hart arbeiten."

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Foto: GEPALiegend hui, stehend pfui: Mit sechs Fehlern im Stehendanschlag fiel die Halbzeitführende Katharina Innerhofer noch auf Rang 19 zurück.

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