Geglückte WM-Premiere der ÖSV-Damen

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Foto: GEPA Die WM-Premiere der Nordischen Kombiniererinnen ist geglückt

Die WM-Premiere der nordischen Kombiniererinnen ging ohne eine Medaille für die Österreicherinnen aus. Gold ging an Gyda Westfold Hansen (NOR) vor Mari Leinan Lund (NOR; +13,8) und Marte Leinan Lund (NOR; +28,8). Beste Österreicherin wurde Lisa Hirner (1:38,5) auf Rang acht.

Das vierköpfige ÖSV-Aufgebot rund um Annalena Slamik, Claudia Purker, Lisa Hirner und Sigrun Kleinrath platzierten sich alle samt nach dem Sprungdurchgang unter den Top-15, jedoch bereits deutlich hinter den Medaillenrängen. 

Annalena Slamik konnte nach ihren guten Leistungen im Training auch im Sprungbewerb aufzeigen, setzte einen Sprung auf 102 Meter in den Schnee und positionierte sich somit auf dem siebten Zwischenrang, 56 Sekunden Rückstand auf die Führende Mari Leinan Lund (NOR). Auf den fünf Kilometern in der Loipe konnte die Tirolerin ihre siebte Position aus dem Springen nicht verteidigen und rutschte auf den vierzehnten Gesamtrang zurück. Annalena über ihre Leistung und die WM-Premiere:

„Der Sprung war echt lässig und ich bin sehr zufrieden. Ich war bis jetzt eigentlich gar nicht nervös, aber am Balken war ich dann ziemlich nervös. In der Loipe war es ein brutal zaches Rennen, aber ich glaube im Großen und Ganzen war es okay und ich glaube ich kann zufrieden sein. Taktisch war es ein ganz gutes Rennen, wir sind langsam reingestartet und hinten raus schneller geworden, das hat ganz gut geklappt. Natürlich wäre noch weiter vorne besser gewesen, aber Top-15 war das Ziel.“ – Annalena Slamik

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Foto: GEPAAnnalena Slamik

Lisa Hirner, die Bronze-Medaillengewinnerin der Junioren-WM, lies auf der Schanze wichtige Meter liegen und startete somit mit 1:33 Minuten Rückstand und dem 13. Zwischenrang in die 5 km. Auf der Loipe konnte die Steirerin sich noch auf den achten Gesamtrang verbessern. 

„Ich war sehr nervös und habe keinen guten Druck auf den Schanzentisch gebracht. Der Sprung ist mir in der Luft besser vorgekommen, aber mir haben wichtige Meter gefehlt. Ich habe jetzt in der Loipe noch einmal alles rausgeholt und gefightet. Der achte Platz kann man für die erste WM schon so stehen lassen.“ – Lisa Hirner

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Foto: EXPALisa Hirner wurde Achte

Auch Sigrun Kleinrath, nach dem Springen auf Zwischenrang elf, konnte sich in der Loipe verbessern und beendete das Rennen unter den Top-10:

„Springerisch war es nicht ganz das, was ich zeigen kann, aber im Großen und Ganzen kann ich happy sein mit meinem Ergebnis.“ – Sigrun Kleinrath

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Foto: GEPASigrun Kleinrath

Der Cheftrainer über die Leistung der österreichischen Damen:
„_Das Fazit ist sehr positiv, dass es nach vorne sehr schwierig werden wird, dass war uns bewusst, aber natürlich glaubt man daran und es wären möglich gewesen. Dazu haben wir aber auf der Schanze kleine Fehler gemacht und auch ein bisschen Pech gehabt. Aber umso positiver und stolzer sind wir jetzt, dass alle vier Mädels beim Rennen das Herz in die Hand genommen haben und gekämpft haben. Mit Platz acht und neun für unser junges Team können wir ein sehr positives Resümee ziehen.“ – Cheftrainer Bernhard Aicher

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