Zugg holt ersten Weltcupsieg für ÖSV-Skibergsteiger

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Daniel Zugg gewinnt vor Anton Palzer (GER) und Marc Pinsach (SPA).

Mit dem ersten Sieg für die ÖSV Skibergsteiger beenden unsere Athleten das China Tripple. Daniel Zugg gewinnt den dritten und finalen Bewerb in der Jilin-Provinz vor dem Deutschen Anton Palzer und dem Spanier Marc Pinsach. Jakob Herrmann beendet den Sprint als hervorragender Vierter vor seinem Teamkollegen Armin Höfl. 

Mit schnellster Qualifikationszeit hat sich der Vorarlberger Daniel Zugg souverän für das Semifinale qualifiziert. Mit dabei waren in den beiden Seminfinali auch Jakob Herrmann und Armin Höfl. Alle drei schafften die Qualifikation für den Finallauf. Im Finale startete der Deutsche Anton Palzer sehr stark, Zugg konnte aber seine Routine im Verlauf des Sprints ausspielen und setzte sich in der Tragepassage an die Spitze. Mit zwei schnellen Wechseln ging er mit einem Respektvorsprung in die Abfahrt und gab diese Führung bis ins Ziel nicht mehr ab.

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Daniel Zugg in der finalen Tragepassage.

„Im Halbfinale ist ein Chinese sehr schnell gestartet. Mir ist blöderweise in der Tragepassage ein Ski aus der Halterung gerutscht und ich bin als Vierter aus der Passage raus, schaffte es aber, den Chinesen ein zu holen. So konnte ich als Dritter noch ins Finale einziehen. Toni Palzer hat im Finale extrem attackiert. Als ich in der letzten Tragepassage mit ihm gleichzog, wusste ich, dass es sich heute ausgehen kann. Die Abfahrt kam mir zugute, habe in der Zielkurve gesehen, dass Toni hinter mir ist und konnte so meinen ersten Weltcupsieg feiern.

Es freut mich umso mehr, dass es mir gelungen ist, zugleich den ersten Weltcupsieg in der Senior Klasse für Österreich zu holen“, so der 26jährige, der sich mit dem Sieg drei Tage nach seinem Geburtstag sein schönstes Geschenk wohl selber bereitet hat.

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Ausgepumpt aber überglücklich: Daniel Zugg gewinnt im Sprint.

Die strapaziöse Reise ins Land des Lächelns hat sich für die ÖSV Skibergsteiger vierfach bezahlt gemacht. Mit einem breiten Grinser und vier Podestplätzen im Gepäck, können die erfolgreichen Athleten ihre Heimreise antreten. Einen größeren Motivationsschub für die bevorstehende Weltmeisterschaft von 10. bis 16. März in der Schweiz gibt es kaum.

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