Zwei Österreicher in den Top-Ten

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Foto: GEPA Julian Eberhard schaffte es als Achter zum sechsten Mal in dieser Saison in die Top-Ten.

Johannes Thingnes Bö hat beim Verfolgungsrennen in Oberhof (GER) seinen siebten Saisonsieg gefeiert. Der Norweger setzte sich bei dichtem Schneetreiben trotz drei Strafrunden vor dem Deutschen Arnd Peiffer (1 Fehler/+15,1 sec.) und dem fehlerfreien Italiener Lukas Hofer (+15,8 sec.) durch.

Bester Österreicher war erneut Julian Eberhard. Der Sechste des Sprints musste insgesamt fünfmal in die Strafrunde und belegte mit 1:41,8 Minuten Rückstand Rang acht. Unmittelbar dahinter sorgte Simon Eder als Neunter für einen weiteren Top-Ten-Platz der ÖSV-Herren. Felix Leitner (3 Fehler), legte als 19. eine weitere Talentprobe ab. Dominik Landertinger büßte trotz der schnellsten Schlussrunde mit vier Strafrunden und einem Stockbruch einige Plätze ein und landete im Endklassement auf Rang 23.

Stimmen:

Julian Eberhard: „Es war heute nicht nur ein Kampf gegen die Kontrahenten, sondern auch gegen die äußeren Bedingungen. Alles in allem hat das Rennen bei dieser Atmosphäre aber richtig Spaß gemacht. Ich war im Spitzenfeld dabei, Platz acht ist in Ordnung.“

Simon Eder: „Die Strecke ist echt hart und das Rennen hat für mich mit einem Fehler schlecht begonnen. Ich bin auch von den Oberschenkeln her in den ersten zwei Runden nicht richtig in Schwung gekommen, von dem her taugte es mir, dass es Ende mit einem Top-Ten-Platz geklappt hat.“

Hauser auf Rang 25

In der Damen-Verfolgung landete Lisa Hauser auf Rang 25. Nach den beiden Liegendserien, in denen die Tirolerin im Gegensatz zu vielen Athletinnen vor ihr nur einmal in die Strafrunde musste, verbesserte sich die Elfte des Sprints zwischenzeitlich sogar auf Platz drei. Drei Strafrunden im ersten Stehendanschlag machten die Hoffnungen auf einen Spitzenplatz aber rasch zunichte. Nach einem weiteren Fehler in der Finalserie überquerte Hauser als 25. (+2:22,9 min) die Ziellinie. Der Sieg ging an Lisa Vittozzi (ITA), die sich vor Anastasiya Kuzmina (SVK) und Anais Chevalier (FRA) durchsetzen konnte.

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