Podestplätze für ÖSV Para Ski Team

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Foto: ÖSV/Helmberger Martin Würz (re.) landete im abschließenden Slalom auf Rang drei.

Bei den Europacup-Rennen in St. Moritz (SUI) gab es für das ÖSV Para Ski Team auf der selektiven WM Strecke von 2017 zwei dritte Plätze.

Bei perfekten Pistenverhältnissen, Sonnenschein und eisigen Temperaturen traf sich der gesamte Para-Weltcupzirkus zum ersten Kräftemessen in der WM-Saison. Beim ersten Riesentorlauf konnte sich Markus Salcher den dritten Platz sichern. Die Newcomer in der Kategorie der Sehbehinderten, Josef Lahner und Guide Franz Erharter, die nach dem ersten Durchgang in Führung lagen, wurden leider nach dem zweiten Durchgang als vermeintliche Sieger nach Videobeweis disqualifiziert. „Ich musste leider nach einem Fehler ein Tor sehr eng anfahren und habe das Tor geräumt, dabei habe ich den Einfädler gar nicht gemerkt“, so ein enttäuschter Josef Lahner.

Am zweiten Riesentorlauftag lief es für das ÖSV-Team nicht nach Wunsch. Ein vierter Platz von Josef Lahner war das beste Ergebnis im Team. „Das gesamte Team hatte im zweiten Durchgang mit der drehenden Kurssetzung Probleme und wir hatten mit Ausfällen und Rückfällen zu kämpfen“, analysierte Spartenleiter Roland Helmberger.

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Foto: ÖSV/HelmbergerMarkus Salcher (re.) stand beim Riesenslalom auf dem Podest.

Beim abschließenden Slalom am Samstag konnte sich Martin Würz dank eines explosiven zweiten Slalom-Durchgangs von Platz 6 auf Platz 3 verbessern. Josef Lahner belegte wieder Platz 4 und Gernot Morgenfurt Platz 5 bei den sehbehinderten Herren. Markus Gfatterhofer konnte mit Platz 4 bei den Sitzern überzeugen.

Nach der Absage der Speed-Rennen in Sella Nevea, auf Grund von Schneemangel, trifft sich das Team zum Training in Kühtai, um weiter im technischen Bereich zu trainieren.

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